Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 16 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2837 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


25 km/h
(D 2018, 117 Minuten, ab 6)
Die Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) treffen nach über 30 Jahren bei der Beerdigung ihres Vaters wieder aufeinander: Georg ist ein schüchterner Tischler, der den Vater bis zum Schluss gepflegt und den Schwarzwald nie verlassen hat, Christian ein oberflächlicher Manager, der seit Jahren nicht mehr zu Hause war. Trotz Groll und Entfremdung entschließen sie sich nach einer durchzechten Nacht, eine Idee umzusetzen, die sie als Teenager fasziniert hat: auf dem Mofa quer durch Deutschland zu knattern, vom Marktplatz in Löchingen bis zum Timmendorfer Strand an der Ostsee!
„Ein unterhaltsames, mitunter sehr komisches Road Movie, das die Versatzstücke des Genres gegen den Strich bürstet und immer wieder mit optischem Slapstick überrascht … die lebendig geschriebenen Dialoge werden von den beiden Hauptdarstellern spielfreudig interpretiert.“ (Filmdienst) Im Laufe ihrer Reise begegnen die Brüder Alexandra Maria Lara, Franka Potente, Jella Haase, Jördis Triebel und Wotan Wilke Möhring!
Vom „Club der Filmjournalisten Berlin“ wurden Lars Eidinger & Bjarne Mädel mit dem „Ernst-Lubitsch-Preis“ 2019 ausgezeichnet!
Ein Hinweis für alle Mofa-Fans: Christian fährt eine mit hohem Lenker und Rückenlehne zum Chopper umgebaute Puch Maxi S, während Georg auf einer Zündapp ZD 25 TS reist!
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Alles ist gut
(D 2018, 94 Minuten, ab 12)
Die junge Janne (Aenne Schwarz) fährt zu einem Klassentreffen, quatscht mit alten Bekannten und lernt per Zufall Martin (Hans Löw) kennen. Sie verbringen einen lustigen Abend zusammen, trinken und lachen, bis Martin plötzlich mehr möchte. Janne sagt Nein, erst amüsiert, dann energischer, dann ungläubig - doch Martin holt sich, was er will. Von widersprüchlichen Gefühlen gequält, verheimlicht sie das Geschehen vor ihrer Umwelt und versucht zur Tagesordnung überzugehen. Doch dann begegnet sie Martin als ihrem neuen Kollegen wieder; der sichtlich beschämte Mann ist bereit, sich ihrem Willen unterzuordnen, verstärkt die Unsicherheit seines Opfers aber damit erst recht. Und so schleichen sich immer mehr Änderungen in Jannes Leben, nichts ist so, wie es vorher war. Der neue Job, die Beziehung zu ihrem Freund, zur Mutter, zu ihrem Chef – alles scheint miteinander verbunden zu sein, und die Verbindungen haben immer etwas mit Martin und mit dieser einen Nacht zu tun.
„Ein sorgfältig entwickeltes, von nuancierten Dialogen und komplexen Charakteren profitierendes Drama, das vor allem den Konflikt zwischen äußerer Fassade und innerer Aufwühlung nach einer sexuellen Gewalttat psychologisch genau erfasst.“ (Filmdienst)
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Book Club - Das Beste kommt noch
(USA 2018, 105 Minuten, ab 0)
Die Freundinnen Vivian (Jane Fonda), Diane (Diane Keaton), Carol (Mary Steenburgen) und Sharon (Candice Bergen) treffen sich seit vielen Jahren regelmäßig im Rahmen eines Buchclubs, um einander Bücher vorzustellen und gemeinsam darüber zu diskutieren. Nun ist „Fifty Shades of Grey“ dran - der skandalumwitterte Erotikroman von E.L. James. Bis zum nächsten Treffen wollen die Frauen den ersten Roman gelesen haben, um sich anschließend darüber auszutauschen. Doch obwohl sich vor allem Diane an der literarischen Qualität des Buches stört, erwecken die darin geschilderten Sexfantasien den sexuell abgekühlten Alltag der Damen wieder zum Leben und sie beginnen, ihre Beziehungen und Lebensentwürfe neu zu überdenken. „Eine Best-Ager-Komödie mit einem hochengagierten Ensemble und jeder Menge zündender Pointen!“ (Programmkino.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Der Junge muss an die frische Luft
(D 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen.
Basierend auf der Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling schuf die Regisseurin & Oscar-Gewinnerin Caroline Link ("Jenseits der Stille", "Nirgendwo in Afrika") ein ebenso bewegendes wie humorvolles Drama über die Kindheit des beliebten Entertainers.
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Die Berufung
(USA 2018, 120 Minuten, ab 6)
In den 1950er Jahren sind in den USA Frauen und Männer zwar in der Theorie gleichgestellt, doch gibt es immer noch zahlreiche Bereiche, die Frauen nicht offenstehen. So dürfen sie zum Beispiel weder Polizistin noch Richterin werden – wie die junge Anwältin Ruth Bader Ginsberg (Felicity Jones) schmerzhaft erfahren muss. Nachdem sie ihr Jura-Studium in Harvard als Jahrgangsbeste abgeschlossen hat, kann sie zwar Professorin werden, aber eben nicht Richterin. Da stößt sie dank eines Hinweises ihres Mannes Marty (Armie Hammer) auf den Fall Charles Moritz: Der Mann kümmert sich aufopferungsvoll um seine kranke Mutter, erhält allerdings aufgrund seines Geschlechts nicht den eigentlich üblichen Steuernachlass. Ruth sieht ihre Chance gekommen, einen Präzedenzfall zur Gleichstellung von Frau und Mann zu schaffen.
Die spannende Filmbiografie erzählt die Geschichte der heute 85-jährigen Juristin Ruth Bader Ginsburg, die seit 1993 als erste Frau als Richterin am Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, tätig ist.
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Die Frau des Nobelpreisträgers
(GB 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seine Ehefrau Joan (Glenn Close) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller zuteilwird, in vollen Zügen die (diverse Affären inklusive). Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Ausgerechnet dort, kurz vor dem Höhepunkt des gemeinsamen Lebens, werden die Risse der Ehe sichtbar und Joans stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Grund hierfür ist der Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater), der an einer Biographie über ihren Ehemann Joe arbeitet, und der den Verdacht hegt, Joan habe einen viel größeren Anteil an dem literarischen Erfolg ihres Mannes als allgemein angenommen. „Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung.“ (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.
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Die göttliche Ordnung
(CH 2017, 96 Minuten, ab 6)
Nora (Marie Leuenberger) ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann Hans, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier herrscht die Meinung, Emanzipation sei eine Sünde gegen Natur und göttliche Ordnung. Als Nora wieder arbeiten möchte, verweigert ihr Mann die Erlaubnis - mit Berufung auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Da platzt Nora der Kragen und sie beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer (!) abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und gemeinsam proben sie den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
„Eine hintersinnige Tragikomödie, die auf authentischen Erlebnissen beruht … Die erfrischende, ausgesprochen unterhaltsame Lektion in Sachen direkter Demokratie erzählt nebenbei die Geschichte der sexuellen Revolution in der Schweiz." (film-dienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Die Wiese - Ein Paradies nebenan
(D 2019, 93 Minuten, ab 0)
Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen vonein-ander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. In nie gesehenen Bildern und mit großem, technischen Aufwand gedreht, stellt die Dokumentation einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor.
Regisseur Jan Haft („Das grüne Wunder - Unser Wald“) hat einen „inhaltlich wie visuell meisterlichen Dokumentarfilm geschaffen: Dabei kommen virtuose Hilfsmittel wie Super-Zeitraffer und -Zeitlupe, Mikro-, Makro- und Mini-Drohnenbilder zum Einsatz. Auch akustisch bringt der Film die üppige Fülle der Natur zu Gehör und verbindet die faszinierenden Eindrücke mit dem eindringlichen Appell, das bedrohte Ökosystem zu retten!“ (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.
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Dumbo
(USA 2019, 112 Minuten, ab 6)
Der kleine Elefant Dumbo soll die neue Attraktion im Zirkus Medici werden, doch dummerweise stolpert er immer wieder über seine riesengroßen Ohren. Der Zirkusdirektor Max Medici (Danny DeVito) ist entsetzt: Wie soll er mit Dumbo Geld verdienen, wenn alle ihn auslachen? Nur die Kinder Milly und Joe sowie ihr Vater Holt (Colin Farrell) kümmern sich liebevoll um den tollpatschigen Elefanten. Als Dumbo beginnt, mit seinen Ohren durch die Lüfte zu fliegen, wird er zur Sensation, die jeder Zirkusbesucher sehen will!
Mit großem Aufwand realisierte Regisseur Tim Burton die Neuverfilmung des Trickfilmklassikers mit einer Mischung aus Real-film und Computeranimation: „Ein schönes neues Gewand für einen zeitlosen Klassiker der Familienunterhaltung.“ (FBW)
Für Kinder unter 6 Jahren ist „Dumbo“ leider verboten (auch in Begleitung der Eltern)!
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Green Book - Eine besondere Freundschaft
(USA 2018, 131 Minuten, ab 6)
Im Jahr 1962 engagiert der schwarze Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) den Italo-Amerikaner Chauffeur Tony Vallelonga (Viggo Mortensen) für eine Konzerttour durch die Südstaaten, wo Rassismus, Diskriminierung und Gewalt gegen Schwarze an der Tagesordnung sind. Damit gehen zwei Männer auf eine gemeinsame Reise, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite der vornehme, leicht gezierte Musiker, der sich einiges auf seine klassische Ausbildung und sein umfassendes Wissen einbildet, doch in praktischen Dingen unbeholfen ist. Auf der anderen Seite der proletenhafte Tony Lip, der die Namen klassischer Komponisten nie gehört hat, aber dafür eine Menge von - schwarzer! - Popmusik versteht, ständig quasselt und Konflikte gern mit den Fäusten löst.
Die auf einer realen Begebenheit beruhende Tragikomödie von Regisseur Peter Farrelly „skizziert die Annäherung und Freundschaft zweier gegensätzlicher Charaktere, ohne die bitteren Seiten, Zynismus, Hass & Häme, zu unterschlagen. Das von herausragenden Darstellern und einem warmherzigen Humor getragene Road Movie zeigt einen Lernprozess in beide Richtungen.“ (Filmdienst) „Vergnügliches Arthaus-Kino in Bestform!“ (Programmkino.de)
Ausgezeichnet mit 3 Golden Globes und 3 Oscars für den besten Film, das beste Drehbuch und den besten Nebendarsteller!
Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.
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Hard Powder
(GB 2019, 119 Minuten, ab 16)
Der Schneepflugfahrer Nels (Liam Neeson) führt mit seiner Familie ein beschauliches Leben in Kehoe, einem Skigebiet in den Rocky Mountains. Als sein Sohn ermordet wird, sinnt Nels auf Rache. Zwar stammt sein Wissen über Mord und Totschlag nur aus Krimis, aber es gelingt ihm, so viele Handlanger des Drogenbosses Viking aus dem Weg zu räumen, dass dieser seinen Rivalen White Bull als Drahtzieher vermutet und die Situation in einem wahnwitzigen Bandenkrieg eskaliert.
Nach dem Erfolg seiner Thriller-Komödie „Einer nach dem anderen“ durfte der norwegische Regisseur Hans Petter Moland diese zwar mit einem höheren Budget in Hollywood neu verfilmen, dennoch ist er der Vorlage treu geblieben: „‘Hard Powder‘ ist kein Actionthriller von der Stange, sondern ein seinen Independent-Wurzeln treu bleibendes Stück Charakterkino.“ (Programmkino.de)
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Monsieur Claude 2
(F 2019, 99 Minuten, ab 0)
Aus Liebe zu ihren Töchtern haben Monsieur Claude (Christian Clavier) und seine Frau Marie (Chantal Lauby) die Familien ihrer Schwiegersöhne in den jeweiligen Heimatländern besucht. Nach ihrer Rückkehr freuen sich die beiden auf ihr Großeltern-Dasein in der geliebten französischen Provinz: Aber erneut haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht! Die offenbaren ihnen nämlich, dass ihre Ehemänner überlegen in ihre Herkunftsländer auszuwandern, da sie in Frankreich unter Vorurteilen leiden und auch keine berufliche Perspektive sehen. Claude und Marie befürchten, dass sie ihre Töchter und Enkelkinder dann kaum noch zu Gesicht bekommen werden. Kurzerhand laden sie ihre Schwiegersöhne samt Familien zu einer Landpartie ein, um sie von den Vorzügen ihrer französischen Heimat zu überzeugen!
Die Fortsetzung des Überraschungserfolgs „Monsieur Claude und seine Töchter“ „zündet erneut ein Feuerwerk an pointiertem Witz und frischender, schonungsloser Provokation. Ein idealer ‚Gute-Laune-Film‘, den sich niemand entgehen lassen sollte.“ (Programmkino.de)
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Ostwind 4 - Aris Ankunft
(D 2019, 102 Minuten, ab 0)
Das Pferdeabenteuer um den außergewöhnlichen schwarzen Hengst geht in die vierte Runde: Auf Gut Kaltenbach gibt es Ärger - Mikas Großmutter (Cornelia Froboess) versucht trotz allerlei Problemen, ihren Hof am Laufen zu halten und verlässt sich dabei auch auf die Hilfe der scheinbar netten Isabell. Außerdem ist Ostwind in Gefahr und selbst Mika (Hanna Binke) kann ihrem geliebten Hengst nicht helfen. Da bringt Fanny (Amber Bongard) die freche Ari (Luna Paiano) mit nach Kaltenbach, die sofort eine ganz besondere Beziehung zu dem traumatisierten Ostwind aufbaut. Ist es möglich, dass Ostwind und Mika eine weitere Seelenverwandte finden?
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Tanz ins Leben
(GB 2017, 111 Minuten, ab 0)
Nach 35 Ehejahren organisiert Sandra Abbott (Imelda Staunton) die Ruhestandsparty ihres Manns Mike (John Sessions), der es als hoch dekorierter Polizeibeamter zu einem Adelstitel gebracht hat. Während der Feier entdeckt Sandra jedoch, dass ihr Mann sie seit Jahren mit ihrer besten Freundin betrügt. Enttäuscht verlässt Sandra den untreuen Gatten und zieht zu ihrer älteren Schwester Elizabeth (Celia Imrie) nach London - und damit in eine völlig andere Welt. Denn die nur „Bif“ genannte Schwester ist das genaue Gegenteil zur versnobten Sandra: Als Hippie-Girl hat sie einst viel von der Welt gesehen; jetzt in ihren Sechzigern lebt sie immer noch einen aufregenden Alltag, denn sie engagiert sich mit gleichgesinnten Freunden in einer schmissigen Senioren-Tanzgruppe. Nur widerstrebend lässt sich Sandra zum Besuch der Tanzstunden überreden; erst nach und nach realisiert sie, welch neuen Schwung diese in ihr Leben bringen. „Ein Wohlfühlfilm mit Humor und Charme für Senioren.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Willkommen in Marwen
(USA 2018, 116 Minuten, ab 12)
Der Illustrator Mark (Steve Carell) wurde eines Nachts in einer Bar von rechtsradikalen Jugendlichen in ein neuntägiges Koma geprügelt. Mark muss nun einfachste motorische Abläufe neu erlernen und jede Menge Tabletten gegen seine Angstzustände schlucken. Um mit seiner Amnesie umgehen zu können, entwickelt Mark eine spezielle Form von Selbsttherapie: In seinem Garten baut er das Modell einer belgischen Kleinstadt namens „Marwen“. In dieser erlebt sein Puppen-Alter-Ego Captain Hogie halsbrecherische Kriegsabenteuer an der Seite von mutigen Frauen, die er ebenfalls nach Vorbildern aus seinem echten Leben gestaltet hat.
Der ambitionierte, zwischen Real- und Animationsszenen wechselnde Film von Regisseur Robert Zemeckis („Forrest Gump“) erweist sich als ein „mitreißendes Charakterdrama über einen Traumatisierten, der sich auf unkonventionelle Art und Weise zurück ins Leben kämpft.“ (Programmkino.de)
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Wunder
(USA 2017, 114 Minuten, ab 0)
August Pullmann (Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Isabell (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson), sowie seiner etwas älteren Schwester Olivia (Izabela Vidovic) in New York. Auggie wurde mit einem genetischen Defekt geboren, der vor allem im Gesicht zu Fehlbildungen führt. 26 Operationen hat Auggie zwar schon hinter sich, “normal” sieht er dennoch nicht aus, weswegen er bislang von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde und sich nur im Schutz eines Astronauten-helms in die Öffentlichkeit wagte. Doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen; Auggie nimmt all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält.
„Ein aufrichtiger und wichtiger Appell für mehr Toleranz und Feingefühl im Umgang mit von der Natur Benachteiligten, der geschickt zwischen Ernst und Humor angesiedelt ist und mitunter das Geschehen auch aus den Blickwinkeln der anderen beobachtet.“ (filmdienst.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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